Lichtinstallation

Blacking Out 2014

 
Holz, Leuchtstoffröhren, opakes Plexiglas, schwarze Konturenfarbe

 

Work in Progress-Situation während der Ausstellung in next to no time , Löwengasse Köln.

 

Eine Ausstellungsfläche wird durch einen Leuchtkasten beleuchtet, welcher durch zunehmende schwarze Bemalung immer mehr Leuchtkraft verliert.

 

 

 

 

Amnesien 1999

 
Holz, Leuchtstoffröhren, opakes Plexiglas

Diaprojektor, 81 Diapositive, Timer

 

Von einem Diaprojektor werden Dias auf die homogen ausge-leuchtete Fläche eines Leuchtkastens projiziert, welche
als Projektionsfläche fungiert. Diese "Leinwand" schluckt oder über-strahlt die Projektion anstatt sie zu reflektieren. Reflektiert
wird lediglich - vorausgesetzt
der Betrachter steht im rechten Blickwinkel - die Lichtquelle des Projektors, gebündelt durch das Objektiv, sichtbar als Spiegelung auf der Plexiglasscheibe des Leuchtkastens. Außer dieser sichtbaren Spiegelung, bzw. Reflektion ist von den Bildmotiven höchstens ein leichtes Flimmern, eventuell diffuse Schatten oder leichte Hell- Dunkel - Kontraste wahrzunehmen. Dass tatsächlich farbige Dias projiziert werden, bemerkt der Betrachter erst, wenn er die Projektionsbahn durch-kreuzt und zwischen Projektor und Lichtfläche des Leuchtkastens tritt. Bei den Dias handelt es sich um (Atelier-) Aufnahmen, die imZusammenhang mit dem Arbeitsprozess stehen.

 

 

 

Lichtmembran  1998

 

Holz, Farbe, opakes Plexiglas, 132 Leuchtstoffröhren; 49 m²

 

Lichtinstallation im Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg.

 

Den beiden im rechten Winkel zueinander stehenden Fenster-flächen des Museums werden zwei ebenfalls rechtwinklig zueinander stehende Wände gegenübergestellt, so dass sich
ein symmetrischer Raum bildet. Die Abmessungen der konzipierten Wände entsprechen den vorhandenen Abmessungen der Fensterflächen. Die Wände sind mit 132 Neonröhren und Plexiglas ausgestattet, wodurch eine homogene Lichtfläche erzeugt wird. Es entsteht eine Mischlicht-Situation aus natürlichem Tageslicht und künstlichem Neonlicht, welche je nach Tageszeit und Wettersituation in unterschiedlichen Helligkeits-graden ausfällt und somit zeitlich strukturiert wird.
Der Betrachter hat die Möglichkeit diesen Mischlicht-Raum zu betreten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nichts Für Immer  2004

 

4 blaue Leuchtstoffröhren, 12 Halogenleuchten, Dimmer, Steuerung für Dimmer

 

Lichtinstallation für Kundentresorraum , Sparkasse Unna

 

Die hinteren Abschnitte des Tresorraumes erscheinen in ständig wechselndem Licht, blaues Licht geht langsam kontinuierlich in weißes Licht
über, welches wiederum langsam in blaues Licht übergeht. Dieser Zyklus dauert 10 Minuten und wiederholt sich automatisch.

Turning Into  2003

 

4 rote Leuchtstofflampen,
10 Halogenleuchten, Dimmer, Steuerung für Dimmer

 

Lichtinstallation für Planet 22, Genève, CH.

 

Zu sehen ist ein leerer Vitrinen-raum, welcher in ein kräftiges rotes Licht getaucht ist und sich langsam in einen grell-weiß erleuchteten Raum verwandelt.

Dieser Vorgang dauert 7 Minuten und wiederholt sich stetig
innerhalb eines Zeitraumes von
12 Stunden: von 17:00 Uhr bis 05:00 Uhr.

Unter Freiem Himmel  2002/2003

Projektentwurf

 

verzinkter Stahl, Plexiglas, Leuchtstoffröhren

250 x 300 x200 cm (Aussparung ca. 40 x 40 cm)

Standort: Grünfläche am Aachener Weiher,  Köln.

 

 

Konzipiert ist ein auf vier Pfosten gestützter, horizontal liegender Leuchtkasten, dessen Lichtfläche nach unten gerichtet ist. Die Abmessungen sind so gewählt, dass ein oder mehrere Betrachter unter der Fläche Platz finden und der Eindruck eines Daches entsteht. In diesem „Dach“ ist eine quadratische Aussparung vorge-sehen, durch welche der freie Himmel zu sehen ist. Es soll ein Raum geschaffen werden, dessen Umgrenzung nicht durch Boden, Wände und Decke, sondern durch Licht und Transparenz definiert wird. Der konzipierte Raum besitzt keine der nützlichen Funktionen,
die einen Raum für gewöhnlich auszeichnen. Es geht um den Vergleich und die gegenseitige  Beeinflussung von Kunstlicht und Tageslicht. Das künstliche Licht erhellt bei Dämmerung/Nacht, während es bei senkrecht stehender Sonneneinstrahlung verdunkelt – trotz konstanter Lichtleistung. Das „Lichtdach“ spendet gleichzeitig Licht und Schatten.

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